Abstract
Die Studie von Mustafa Hasani und Rajendra Prasad Shrestha untersucht, wie Landwirte den Klimawandel und seine Folgen für die Landwirtschaft in den Baba-Bergtälern Afghanistans wahrnehmen. Haushaltsbefragungen, Gruppendiskussionen, historische Zeitlinien, Anbaukalender und Interviews mit Schlüsselpersonen verbinden lokale Beobachtungen mit Anpassungsbedarf.
Fokus der Studie
Wie nehmen landwirtschaftliche Gemeinschaften den Klimawandel wahr, und welchen Beitrag leisten ihre Erfahrungen zur Anpassungsplanung? Die Studie untersucht Perspektiven von Landwirten in den Baba-Bergtälern von Bamyan, Afghanistan. Landwirtschaft und ländliche Lebensgrundlagen hängen dort von saisonaler Wasserverfügbarkeit und Gebirgsökosystemen ab.
Forschungsansatz
Die Untersuchung verbindet Haushaltsbefragungen, Gruppendiskussionen, historische Zeitlinien, Anbaukalender und Interviews mit Schlüsselpersonen. Diese ergänzenden Methoden erfassen lokales Wissen und die von Landwirten beschriebenen Veränderungen ihrer Umwelt und Lebensgrundlagen.
Zentrale Erkenntnisse
Landwirte berichteten von Veränderungen bei Schnee, Niederschlag, Temperatur und saisonaler Wasserverfügbarkeit mit Folgen für landwirtschaftliche Tätigkeiten und Anpassungsbedarf. Die Ergebnisse verdeutlichen den Wert lokalen Wissens für geeignete Anpassungsmaßnahmen. Als Befunde zur Wahrnehmung der Landwirte sind sie gemeinsam mit Klima-, Wasser- und Agrardaten zu betrachten.
Bedeutung für Entwicklungsprogramme
Die Studie bietet Anknüpfungspunkte für gemeinschaftsbasierte Klimarisikoanalysen, Schulungen zu klimaangepasster Landwirtschaft, Forschung zu ländlichen Lebensgrundlagen und partizipative Anpassungsplanung. Sie hilft Entwicklungspartnern und öffentlichen Institutionen, technische Analysen mit den Prioritäten und Erfahrungen landwirtschaftlicher Gemeinschaften zu verbinden.
Daira Sabz verbindet Forschung und Feldwissen für Studien zur Klimaresilienz, Kapazitätsentwicklung und evidenzbasierte Programmgestaltung.
Forschung zur Klimaanpassung besprechen